Hier informieren wir euch über Änderungen rund um den Führerschein und den Straßenverkehr.

Neues in 2021:

  1. Geänderter Ablauf Praktischer Prüfungen ab Januar 2021

Prüfungszeiten aller FE-Klassen werden verlängert, z.B.:

  • Klasse B: 45 min auf 55 min
  • Klasse BE: 45min auf 55 min
  • Klasse A1: 45 min auf 70 min
  • Klasse A2/A: 60 min auf 70 min
  • Aufstieg A2/A: 40min auf 60 min

Die reine Fahrtzeit in der Prüfung wird allerdings nur ca. 5 min erhöhen, weil:

  • Bewertung der Schüler- /innen per Elektronischem Prüfprotokoll stattfinden wird, welche zeitintensiver ist
  • Durch die längeren Prüfzeiten entstehen höhere TÜV-Gebühren. Wie genau diese ausfallen findest du bei uns unter ,,Downloads“
2. Automatikregelung ab 01.04.2021

Es gilt: 

  1.  Innerhalb der Ausbildung müssen mindestens 10 Unterrrichtseinheiten auf einem Schaltfahrzeug erfolgen 
  2. Nach diesen Stunden folgt eine 15 minütige Prüfung durch den Fahrlehrer
  3. Anschließend darf mit einem Automatikfahrzeug weiter gemacht werden. Ebenso darf die Prüfung auf dem Automatik abgelegt werden 
  4. Im Führerschein wird dies mit der Schlüsselzahl B197 vermerkt, welche jedoch keine Fahrzeugeinschränkung bedeutet. Heißt: Man darf auch Schaltfahrzeuge fahren.  
Novelle der StVO ist beschlossen und tritt ab 28.04.20 in Kraft. (April 2020)

 

Novelle der StVO (Februar 2020)
Der Kabinettsbeschluss umfasst unter anderem folgende Änderungen:
  • einen festgeschriebenen Mindestabstand von 1,5 m innerorts und 2 m außerorts beim Überholen von Radfahrenden durch Kraftfahrzeuge
  • die Festschreibung von Schrittgeschwindigkeit für rechtsabbiegende Kraftfahrzeuge über 3,5 t zGM
  • die Möglichkeit der Einrichtung von Fahrradzonen
  • ein generelles Haltverbot auf Schutzstreifen für den Radverkehr
  • die Einführung eines Grünpfeils ausschließlich für Radfahrende
  • Nebeneinanderfahren von Radfahrenden soll erleichtert werden
  • Ausweitung des Parkverbots vor Kreuzungen und Einmündungen
  • Vereinfachung für Lastenräder
  • Parallel dazu wird die Bußgeldkatalog-Verordnung angepasst. So erhöht die Bundesregierung z. B. die Geldbußen für unzulässiges Halten in zweiter Reihe oder auf Schutzstreifen für den Radverkehr. Des Weiteren soll auch das Parken auf Geh- und Radwegen deutlich teurer werden.
Diese Regelungen befinden sich momentan beim Bundesrat. Sie sind daher nur in Planung und noch nicht offiziell verabschiedet. 

Mit der Novelle sollen auch diese Verkehrszeichen eingeführt werden: 

Schlüsselnummer B196 (Januar 2020)

-> Motorräder der Klasse A1 mit dem Autoführerschein fahren